Rio de Janeiro

09.02.2020 bis 15.02.2020

Die Fahrt vom Flughafen an die Copacabana ging mitten durchs Centro das war Sonntag gegen Abend wie ausgestorben und auch gruselig. An der Copacabana war schon mehr leben und wir haben uns gleich auf die Strandpromenade begeben und uns einen Caipirinha gegönnt😋

Blick von unsere Hotelterasse auf die Copacabana

Nachdem der erste Tag wettertechnisch noch ganz ordentlich war sollte sich die Wettervorhersage leider für die folgenden Tage bestätigen 😦

Ausgestattet mit neu erworbenen Regenschirmen habe wir uns trotzdem ins Zentrum aufgemacht. Das Funktioniert von der Copacabana am einfachsten mit der Metro.

Erstes Ziel waren die Escadaria Selaron, eine der beliebtesten Attraktionen Rios. Die 215 Stufen der Treppe wurde vom Chilenischen Künstler Jorge Selaron mit 2000 Fliesen aus rund 60 Ländern geschmückt.

Der Weg zur Escadaria wurde hübsch verschönert 😉

Danach sind wir noch ein bisschen Herumgelaufen aber so richtig Spaß hat uns das Wetter nicht gemacht.

Vorne die Arcos da Lapa (Aquädukt aus der Kolonialzeit) und im Hintergrund die Catetral Metropolitana (die Pyramide, eigentlich nicht als Kirche erkennbar 🤔)

Über das Aquädukt fährt die älteste Straßenbahn der Welt, die Bonde.

Also Tickets gekauft und Los …

Nach Beschreibung des Reiseführers soll das „auf einem Hügel gelegene Santa Teresa mit den verfallenen Villen und den zugezogenen Künstlern und Bohemiens Rios stimmungsvollstes Viertel“ sein. Wir haben jedenfalls nichts davon mitbekommen. Aber die Fahrt hat Spaß gemacht und der Ausblick war super.

Der helle Streifen im Hintergrund ist das Maracana-Stadion 😉

Die Copacabana ist ca. 4,5 km lang, zu Fuß dauert es ganz schön lange. Überall standen verlockend die E-Roller. Schwupps die App installiert und jeder ein reserviert und los 😀.

Die ganze Promenade hat Statuen von bekannten Persönlichkeiten. Den hier haben wir gekannt: Ayerton Senna
Ipanema

An unseren letzten zwei Tagen in Rio hatte der Wettergott doch noch ein Einsehen mit uns und das Sightseeing-Programm konnte endlich komprimiert beginnen. Erstes Ziel: Sonnenuntergang am Pao de Acucar (Zuckerhut). Wir haben uns wieder für den E-Roller für den Weg nach Urca entschieden. Diesmal nur ein Roller für beide, den die Dinger sind extrem teuer (Uber ist günstiger !)

Auf den Zuckerhut kommt man mit 2 Seilbahnen. Die erste Seilbahn geht auf den Hügel „Morro da Urca“. Dann muss man in die zweite Seilbahn umsteigen. Den Morro da Urca kann man auch zu Fuß hochgehen, das haben wir getan.

Morro da Urca

Zweites Ziel war der Corcovado mit der Christusstatue.

Eigentlich wollten wir mit der Zahnradbahn hochfahren, aber nach unserer Recherche gibts Tickets nur Online und mindestens ein Tag im Voraus zu festgelegten Fahrzeiten zu buchen. Nachdem wir aber nicht wussten ob sich der Christus zeigt oder in den Wolken versteckt, haben wir uns für den Van direkt von der Copacabana aus, entschieden.

Eines der sieben neuen Weltwunder und Wahrzeichen von Rio, die Christusstatue auf dem Berg Corcovado (710 m)

Unser letzter Abend in Rio starteten wir mit dem Sonnenuntergang am Arpoador. Das ist der Fels zwischen Copacabana und Ipanema ein beliebter Treffpunkt für den Sunset. Danach nochmal zu unserem Lieblings-Restaurant „Braseiro“ für ein leckeres Filet Mignon.

Blick auf Ipanema
Chef-Griller vom Braseiro
Essen direkt an der Theke mit Blick auf den Grill 😋
Als Beilage ist Maniok sehr beliebt. Schmeckt ein bisschen wie Semmelbrösel.

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