16.12. bis 19.12.2020
Zurück aus den Anden sind wir bei Chanaral wieder an die Küste gefahren. Auf dem Weg zum Nationalpark Pan de Azucar haben wir uns mit Sandra und Manuel verabredet.


Kurz nach Chanaral haben wir uns am Strand getroffen und unser wiedersehen und sogleich auch unseren Abschied gefeiert. Für Sandra und Manuel geht die Auszeit zu Ende und sie fliegen auf Weihnachten wieder nach Hause. Ihr Van wird per Container von San Antonio nach Deutschland verschifft.


Unsere Reise ging noch weiter und wir sind bei bewölktem Wetter in bzw. durch den Nationalpark gefahren. Die Strände sind dort wirklich schön, aber die Pazifik-Wolkendecke hing an den dahinter liegenden Küstenkordillere fest.


Eigentlich hätte es im Nationalpark eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt gegeben, aber auch der Aussichtpunkt war in den Wolken und so haben wir nach einem Mittagsimbiss in Caleta Pan de Azucar entschieden weiter zu fahren.

Durch den Nationalpark kommt man wieder ein Stück auf die Ruta 5 bis man dann wieder zur Ruta 1 an die Küste Richtung Taltal abbiegen kann.

Wir waren positiv überrascht wie hübsch und ordentlich es in Taltal aussah. Auch die Sonne hat es durch die Wolkendecke geschafft und es war endlich wieder blauer Himmel zu sehen.








Weiter auf der Ruta 1 Richtung Antofagasta haben wir dann einen Übernachtungsplatz gesucht und gefunden.
Während die Strasse bis Paposo in gutem Zustand war oder gerade ausgebaut wurde geht es nach Paposo auf Schotter weiter bis es bei Caleta el Cobre steil den Berg hoch wieder zur Ruta 5 zurück ging.


Oben angekommen gab es einen super Aussichtsplatz mit tollem Blick zurück aufs Meer.



Antofagasta die zweitgrößte Stadt Chiles, lt. Reiseführer hauptsächlich Industriehafen für die Verschiffung der in der Atacama-Wüste gewonnen Mineralien. Mit dieser Beschreibung und ohne großer Erwartungshaltung wurden wir entlang der Autobahn schon mit viel Industrie empfangen.

Da wir im Supermarkt unsere Vorräte auffüllen mussten sind wir trotzdem von der Ruta 5 die ca. 15 km den Berg wieder runter zur Küste nach Antofagasta gefahren. Und wir wurden Positiv überrascht.





Nach dem Einkauf haben wir schön am Meer im Parque Croata geparkt und am Streetfood-Markt einen Hamburger für Timo geordert.


Hier hätten wir auch Übernachten können, aber es war noch früh am Tag und so haben wir uns auf den Weg nach San Pedro de Atacama gemacht. Immerhin lagen noch gute 300 km vor uns.
Von Sandra und Manuel wurde uns auf dem Weg nach San Petro die verlassene Salpeter-Mine Chacabuco empfohlen. Hier haben wir Übernachtet und waren somit morgens die ersten nachdem der Verwalter das Tor öffnete.
Ausgestattet mit Infomaterial, hier sogar auf Deutsch, haben wir uns auf den Weg durch das weitläufige Areal gemacht. Leider ist der Verfall der Gebäude schon weit fortgeschritten aber wir hatten trotzdem unseren Spass uns vorzustellen wie es damals zwischen 1928 bis 1940 hätte sein können.















Danke Euch für die schönen Berichte!
LG. Christa und Werner
LikeLike