06.01. bis 08.01.2022
Wieder zurück auf der Ruta 16 ging es bei Resistencia über den Fluß Paraná. Eine riesige Brücke überspannt den riesigen Fluß der weiter nördlich auch die Grenz zu Paraquay bildet. Flußabwärts würde man nach ca. 1000 km in Buenos Aires angeschwemmt werden.


Auf der gegenüberliegenden Seite empfing uns Corrientes mit seiner langen palmengesäumten Uferpromenade. Außerdem hatten wir hunger. Parkplätze gab es zu genüge, die Wahl des Foodtrucks hätte besser ausfallen können.



Bei der Hitze haben wir uns entschlossen, bevor wir in die Esteros abbiegen, noch ein Nacht am Fluß zu übernachten. Die Wahl viel eher zufällig auf Itati, desto erstaunter waren wir über die Attraktion des Ortes.



Itati hat nur um die 8.000 Einwohner aber eine riesige Basilika mit dem schönen Namen Nuestra Senora de Itati. Die Kirche ist eine der grössten katholischen Wallfahrtsorte in Argentinien und lt. Wikipedia auch von etwa 30.000 Pilgern jährlich besucht. Wir waren begeistert als wir die Restaurant-Meile entdeckt hatten, aber leider waren wegen wieder akut steigender Corona-Zahlen, die meisten Restaurants geschlossen.

Am nächsten Morgen ging es dann endlich in die Esteros del Iberá. Die Esteros del Iberá sind, nach dem Pantanal in Brasilien, das zweitgrößte Sumpfgebiet auf der Erde. Auf dem Weg nach Puerto Ignazu fährt man am Nordeingang Portal Cambyreta vorbei. Auf Empfehlung von Tobi und Miri, die wir in der Puna mit ihren Motorrädern getroffen haben, haben wir den 30 km langen Abstecher in Angriff genommen.

Die 30 km führten hauptsächlich über Sandpisten durch zig privates Weideland.



Es waren in Summe 7 Tore zu öffnen 🥵 und dann 😳🙈 … machen die doch tatsächlich am Parkeingang ein steinernes Tor unter dem wir definitiv nicht durchgepasst haben.

Aber kein Problem, wir sind einfach links am Tor durchs gestrüpp und dann waren wir drin auf dem Parkplatz der Camparea des Parks.

Und was sollen wir sagen, es war echt der Hammer hier. Außer einer handvoll Tagestouristen welche eines der vielen schönen Grillhüttchen besetzten, waren wir die einzigen Übernachtungsgäste auf dem riesigen perfekt gepflegten Gelände.

Der Ranger der immer mal kurz vorbei kam um nach den Gästen zu schauen war so nett, dass er uns extra seinen Parplatz für unser WoMo zur Verfügung gestellt hatte.
Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten sind wir los um die Tierwelt zu erkunden. Direkt vom Campground gibt es einen Rundwanderweg, durch Wald, Wiese und auf Stegen über den Sumpf. Wieder erwarten gab es so gut wie keine Moskitos, denn es hatte seit Wochen nicht mehr geregnet und die Sümpfe waren relativ ausgetrocknet.
Und es gab viel zu sehen. Wir waren begeistert 🤩.
Die ganzen Eindrücke kann man eigentlich nur im Video wiedergeben, daher diesesmal viel Video und wenig Bilder. Genießt es.




