12.12. bis 15.12.2020
Von Elqui-Tal sind wir ein lange Strecke auf der kostenpflichtigen Ruta 5 nach Norden gefahren. Unterwegs hatten wir fast unbemerkt mal wieder eine Regionsgrenze überquert: die III. Region Atacama. Bei Vallenar gings dann an die Küste Richtung Huasco um ein Übernachtungsplätzen zu suchen. Nördlich von Huasco kommen großen Dünen und wir haben uns einfach die schönste ausgesucht 😉





Weitere endlose Kilometer an der fast leeren Küste entlang haben wir nach dem Nationalpark Llanos de Challe die Ruta del Desierto Richtung Copiapo verlassen.







Nach dem Tankstop in Copiapo ging es zum Paso San Francisco ins Gebirge. Ziel war der Nationalpark Nevado Tres Cruces.

Wir haben für die Auffahrt ins Gebirge den Weg zur Laguna Santa Rosa gewählt und gestaunt wie bequem man die Höhenmeter kaum merklich zurücklegte.



Auf 2.800 m Höhe haben wir zur Akklimatisierung unser Nachtlager bezogen.


Am nächsten Morgen ging es weiter, jetzt auch mit ein paar Serpentinen, hoch bis 3.800m. Der Anblick der Lagune und unsere ersten Flamingos war schon klasse.










Auf tiefer Schotterstrecke sind wir dann um die Lagune herum gefahren, bis wir zur Teerstrasse von Copiapo zum Paso de San Francisco gekommen sind. Ohne 4×4 und Bodenfreiheit wäre wir hier mit ziemlicher Sicherheit stecken geblieben. Unterwegs war dann ein bisschen Sonnenfinsternis angesagt aber wir hatten natürlich keine SoFi-Brille eingepackt und durch den Foto nichts erkannt. Bei einer Abdeckung der Sonne von ca. 60% war außer einer minimalen Dämmerung nichts von „Finsternis“ mitzubekommen.

Auf Teer ging es flott noch zig Kilometer und ein paar Höhenmeter weiter Richtung argentinischer Grenze. Unser nächstes Ziel war die Laguna Verde. Auf dem Weg dorthin haben wir unseren bisherigen Höhenrekord aufgestellt.









Zum Übernachten war es uns hier definitiv zu windig und so sind wir wieder zurück. Unterwegs haben wir noch einen Abstecher an den Wasserfall des Rio Lamas gemacht. Sieht schon cool aus wie das „Nichts“ mit einer grünen Ader durchzogen ist.




Unser Rückweg führte uns bis kurz vor das chilenische Grenzhäuschen. Da wir den Weg über die Laguna Santa Rosa gewählt hatten, sind wir quasi um das Grenzhäusen herum gefahren. Bevor wir am nächsten Tag den „Grenzübertritt“ vollziehen wollten haben wir am Salar Maricunga einen wunderschönen Übernachtungsplatz gefunden.



Am nächsten Morgen ging es zu unserem „Grenzübertritt“.

Kurz nach dem Grenzhäuschen sind wir rechts abgebogen zum Salar de Pedernales. Die Strasse war zu beginn top ausgebaut und geteert. Aber nach ein paar Kilometer war dann Ende mit Teer. Hier war der Bautrupp noch am arbeiten.


Der Salar de Pedernales ist eine riesige Salzpfanne und man konnte bequem mit dem Auto direkt vor die Flamingos fahren.






Eigentlich wollten wir hier auch übernachten, aber nach 4 Stunden Flamingos schauen sind wir dann doch nochmal ein Stück weiter gefahren. Das Ziel war ein tieferliegendes Aussichtsplatau an der C-173.





Auf dem Weg wieder zur Küste sind wir durch das Tal des Rio Salado gefahren. Parallel zur perfekt ausgebauten und geteerten Strasse C-13 hatten wir schon die Streckenführung einer stillgelegten Eisenbahntrasse bewundert.

Unterwegs gabe es dann auch noch die Waggons der Eisenbahnstrecke zu bestaunen. Die Eisenbahnstadt Llanta, gebaut um die Wartungsarbeiten an den Zügen der Eisenbahnstrecke durchzuführen, wurde 2015 nach einer katastrophalen Überschwemmung aufgegeben. Jetzt kann man hier durch den Ort schlendern und tolle Fotomotive finden.




