22.12. – 24.12.2021
Ab jetzt geht´s in den Norden! Da wir die Ruta 40 zurück nach Mendoza schon kennen haben wir uns für einen landschaftlich vielversprechenden Umweg durch den Cañon del Atuel und das Valle Grande entschieden. Ich finde die 67 km durch den Canyon haben sich gelohnt, seht selbst:










Nachdem man aus dem Cañon del Atuel raus ist kommt man am riesigen Stausee Valle Grande vorbei. Vom Aussichtspunkt hat man einen gigantischen Blick auf den See.

Nach der Staumauer kommt man in eine völlig anderen Welt. Hier ist der Freitzeit-Tourismus zu Hause. Wildwasser-Rafting, Canyoning, ZIP-Lines usw. Leider war alles eingezäunt und bebaut so dass es nicht möglich war ein paar vernünftige Fotos zu schießen.

Für die langen 700 km bis zu unseren nächsten Zielen den Nationalparks Ischigualasto und Talampaya brauchten wir einen Zwischenstopp und der Reiseführer lockte uns nach Rodeo. Dieser Ort ist angeblich weltberühmt bei den Wind- und Kitesurfer, da er am Dique Cuesta del Viento liegt, einem Stausee bei dem durch seine spezielle Lage jeden Nachmittag der Wind über den See peitscht.



Am See gibt es diverse Kite- und Surf-Schulen und dadurch auch die eine oder andere chillige Bar. Wir haben uns zufällig die mit dem teuersten Bier dass wie bisher in Argentinien getrunken haben ausgesucht 🙈.



Nachdem wir unseren ruhigen Übernachtungsplatz an der Zufahrt zum Kite-Surfer-Einstieg bezogen hatten kam ein interresiertes Pärchen auf einen Plausch vorbei. Und der Plausch vierlief in Deutsch 🤗. Sie Argentinierin, er Schweizer, Kitelehrer mit Ferienhäuschen am See. Schade dass wir so wenig Zeit haben, sonst hätten wir gleich noch einen Kite-Kurs gemacht 😀.