04.03.2024 bis 11.03.2024
Endlich geht sie los, unsere zweite längere Südamerika-Reise.

Auch wenn GDL und Verdi alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, die Bahn oder die Abfertigung am Flughafen in Frankfurt still zu legen, hatten wir genau eine Streik-Lücke erwischt und sind pünktlich mit der Bahn in Frankfurt angekommen und auch pünktlich nach Sao Paulo abgehoben.


Nach kurzer Zwischenlandung in Sao Paulo sind wir in Asuncion gelandet und haben freudig unser umfangreiches Gepäck entgegen genommen. Der Zoll hatte uns wohl angesehen, dass es mit uns zu einer längeren Diskussion hätte kommen können und hat sich freundlicherweise um die Schokoladen-Tafel einer anderen Reisenden, die in deren Gepäck entdeckt wurde, gekümmert und wir schoben unsere 46 Kg Ersatzteile (darunter unter anderem eine Kupplung sowie eine Internet-Satellitenschüssel) durch den X-RAY und schon waren wir drin in Paraguay.
Astrid hatte uns schon erwartet und los ging es nach Caacupé unserem LKWle entgegen.
Die nächsten Tage waren wir auf dem Camping Pequena Baviera beschäfftigt unser WoMo mit unseren Mitbringsel zu beglücken.

Viel Zeit hatten wir nicht, da das TIP (temporary import permit) für unser Fahrzeug nur noch 5 Tagen gültig war und das Fahrzeug bis dahin aus Paraguay raus musste.

Was haben wir in 5 Tagen geschafft:




Noch zu erwähnen wäre, dass es zwar Herbst in Paraguay war, aber immer noch schwülheiße Temperaturen um 38 Grad herschten. Daher nichts wie ab in den Pool zur Abkühlung:

Am letzten Tag waren wir so geschafft, dass wir entgegen unserer ursprünglichen Planung am Sonntagmorgen früh zu starten, beschlossen haben bis zum Nachmittag zu bleiben und uns von Astrid und Chris beim gemeinsamen Sonntagsbrunch verwöhnrn zu lassen. Die Runde mit den anderen Overlandern war so gesellig, dass wir dann doch noch den ganzen Tag geblieben sind.




Am Montag ging es dann morgens früh los Richtung Brasilien an den Grenzübergang bei Foz do Iguacu. Wir waren gespannt was uns mit unserem abgelaufenen TIP erwarten würde.

Kurz vor der Grenze haben wir uns noch mit (schweizer) Käse eingedeckt 😁.




Es war viel Los an der Grenze und nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit im Rückstau gestanden sind ging es mit dem Ausreisestempel dann ganz schnell.

Nur die Aduana für das canceln des TIPs war nicht zu finden. Irgenwann hatten wir dann jemand gefunden der uns die richtige Tür zum Zoll gezeigt hat. Kein Schild, nichts. Da saß dann ein Mitarbeiter im abgedunkelten Kabuff und wir hatten den Eindruck, dass wir gerade sein Mittagsschläfchen gestört haben. Er nahm uns das Papier ab, signalisierte Daumen hoch und dann war das Thema erledigt. Warum haben wir uns jetzt Sorgen wegen unseres überzogenen TIPs gemacht?

Über die Brücke des Rio Parana war dann die brasiliansiche Grenze. Auch hier, Einreisestempel in die Pässe war schnell erledigt, beim temporärer Fahrzeugimport hatten wir das Gefühl dass niemand das Prozedere kannte. Erst der dritte Mitarbeiter konnte mit TIP was anfangen. Er ließ sich unser Wohmobil zeigen und diktierte dann der ersten Mitarbeiterin bei der wir aufgeschlagen sind, in welches Formular Sie was eintippen muss. Immerhin konnte er super Englisch, war sehr nett und wir könnten Ihm dann noch ein paar Tips zu schönen Orten in Brasilien entlocken.

Die ganz Grenzabfertigung dauerte doch recht lange, es war heiß und die Sehnsucht nach Abkühlung war so groß, dass wir spontan entschlossen in Foz do Ignacu einen Camping mit Pool anzusteuern.



Hallo Timo,
ich hoffe, dass ihr dieses Mal mehr Glück habt, als beim ersten Versuch. 🍀
Ich wünsche Euch viele schöne Erlebnisse und eine Reise ohne Hindernisse 😉.
Ich habe gehört, dass ihr Eure Reiseroute jetzt auch noch weiter in den Norden ausdehnen wollt. Wollt ihr die klassische Panamericana-Tour bis nach Alaska machen?
LG Bernhard
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Elfriede. Dankt euch für die schönenBilder ausParaguay da läßt essich aushalten mit feinem Essen im schönen Park und klarem Wasser ,bleibt gesund ,es grüßt euch Mutt Agneschka.
Von meinem iPad gesendet
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Vielen Dank dass ich wieder Gast sein kann bei euren Abenteuern, welche hoffentlich immer gut ausgehen werden. Ein bisschen Neid fährt jedes mal mit und dennoch freue ich mich über die Eindrücke die vielleicht einmal wertvoll sein können. LG Jessi
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