22.03.2024 bis 30.03.2024
Die Küste vor Sao Paulo ist durchweg gut bebaut und unser erste Ziel am Meer sollte auf alle Fälle einer ruhiger Stellplatz sein. Die Wahl fiel auf das Örtchen Guaraú. Die letzten Kilometer von Peruibe in der einsetzenden Dämmung dort hin, waren ziemlich kurvig und unverhofft musste noch ein Bergrücken überwunden werden. Bevor es steil den Berg hochging wurden wir von einem netten Brasilianer noch aufmerksam gemacht, dass da keine LKWs fahren dürfen. Da wir ja nur ein LKWle haben und gerade auch ein Bus den Berg herunterfuhr, konnte die Straße ja nicht so schlimm sein. Also fuhren wir weiter.
Unser Parkplatz direkt am Strand, war optimal gewählt. Ziemlich am Ortsende hatten wir unsere Ruhe und mit der schon geschlossenen Strandbar davor hatten wir sogar unsere persönliche Markise.





Nach zwei Tagen sind wir dann weiter gefahren. Zunächst wieder über den Bergrücken in den Ort Peruibe an der Promenade entlang. Hier war es auch richtig schön und es wäre auch eine Übernachtungs-Option gewesen. Aber wir wollten weiter.

So ging es nur zum lokalen Fischmarkt, zum Supermarkt die Vorräte aufstocken und Wäsche waschen musste auch mal sein.



Für eine Besichtigung von Santos waren wir nach unseren organisatorischen Punkten zu spät dran, Übernachten in einer größeren Stadt nicht so unser Ding und so sind wir nur bis Itanhaém gekommen und haben uns bei Andrea und Ihrem Mann (leider den Namen vergessen 🙈) an ihrem Quiosque Malibu einquartiert.



Am nächsten Morgen ging es dann schon früh nach Santos, lt. Reiseführer soll das wiederbelebte „Centro Historico“ mit den „vielen Prachtbauten in kolonialem, barockem und neugotischem Stil“ schön anzuchauen sein.

Wir parkten auf einem großen LKW-Parkplatz direkt am Zentrum. So Sicher hatten wir den Parkplatz nicht empfunden, aber mangels Alternativen blieb keine andere Wahl. Im Historischen Stadtkern gehts eng zu und beaufsichtigte Bezahl-Parkplätze gibts meistens nur mit Höhenbeschränkung, also nichts für uns. Wir sicherten unsere Fahrerhaustüren, verdunkelten unseren Aufbau und machten uns auf den Weg.

Leider hatte sich Timos Handy entschlossen kein Lebenszeichen mehr von sich zu geben und somit hat sich das fotografieren mehr oder weniger auch erledigt. Statt ausgiebigem Sightseeing, war jetzt oberste Priorität ein Handy-Laden zu finden um das Handy wieder in Gang zu bringen. In der Altstadt waren wir nicht erfolgreich und so waren wir relativ schnell wieder bei unserem unbeschadet geparkten WoMo zurück.







Wir versuchten nun uns Glück auf der anderen Seite von Santos im Geschäftsviertel Gonzage. Und manchmal hat man auch einfach mal Glück, unser LKW passte in einen Parkplatz und der Handy-Laden konnte das Handy reparieren.
Auf dieser Seite von Santos gehts an der Promenade an den schönen Stadt-Stränden entlang bis zur Fähre nach Guarujá.



Obwohl es erst 15:00 Uhr war, sind wir irgendwie in die Rush Hour geraten und standen bestimmt eine Stunde im Stau bis wir endlich auf der Fähre waren.


Die Strände um Guarujá sind ziemlich zugebaut und erst am letzten Strand, dem Praia de Pernambucu fanden wir eine Zufahrtsstraße und einen schönen Übernachtungsplatz zwischen den Villen am Surferstrand.


Am nächsten Morgen sind wir dann die Straße weiter gefahren, bis zur Fähre Guarujá nach Bertioga. Am Fähranleger war die Fahrt dann zu Ende 😕. Anscheinend sind wir zu groß oder zu schwer 🤔, jedenfalls wollten wir gerade in die Spur zur Fähre einfädeln, da kam die Dame winkend angerannt und meinte nur Não, Não.
Blöd, jetzt mussten wir den ganzen Weg wieder zurück und außenherum fahren.


Lt. unserem Reiseführer soll die Küstenstrasse zwischen Santos und Rio de Jainero entlang der Serra do Mar und dem letzten verbliebenen Rest des atlantischen Regenwalds (Mata Atlantica), eine der schönsten Fahrstrecken Brasiliens sein.
Die ersten 50 km waren noch langweilig bevor es dann mit den Kurven und Steigungen richtig los ging.

Ziel hätte eigentlich Ubatuba sein sollen, aber wir hatten den Feierabendverkehr in Sao Sebastiao und Caraguatatuba unterschätzt und so war klar das wir bis Einbruch der Dunkelheit, so um 18:30 Uhr, das Ziel nicht erreichen werden. Also benötigten wir noch einen Zwischenübernachtungsplatz.

Am nächsten Morgen gings dann die noch verbleibenden 30 km bis kurz vor Ubatuba an den Praia Lagoinha. Der atlantische Regenwald wurde ausgiebig gewässert und unserer 7-Strände-Wanderung, die wir eigentlich machen wollten, fiel buchstäblich ins Wasser.
Aber nach Regen kommt wieder Sonne und so dümpelten wir als Zeitvertreib an diversen Stränden der Küste entlang, denn lt. Wetterbericht sollte es am nächsten Tag wieder trocken sein.



Und der Wetterbericht hatte recht. Gleich früh morgens machten wir uns auf den Weg zum „Trilha das Sete Praias“.







Wieder zurück wollten wir noch kurz am Praia Grande von Ubatuba ins Wasser springen, aber anscheinend ist auch in Brasilien der Karfreitag ein Feiertag, denn es war kein Platz am Strand, geschweige denn ein Parkplatz zu finden gewesen 😂.

So sind wir dann auf der Suche nach einem einsamen Strand in Ubatumirim gelandet. Die Zufahrt ging über ein holprige Lehm-/Sand-Piste direkt auf den Strand.

Einsam war es da auch nicht gerade, aber der Strand war riesig und wir fanden eine kleine Nische in die wir perfekt reinpassten.


Am nächsten Morgen war mal wieder Kultur angesagt, es ging nach Paraty. Ein wirklich schönes altes Kolonialstädtchen, mit vollständig erhaltener Altstadt, da unter Denkmalschutz und seit 2019 in Verbindung mit der vorgelagerten Ilha Grande UNESCO Weltkultur- und Weltnaturdenkmal.







Auf dem Weg zum Hafen wunderten wir uns noch über die lange Auto-Schlange auf dem Weg zum Parkplatz und dachten schon, ohoh, jetzt wird es aber voll in der Altstadt. Aber nein, die heerscharen von Menschen hatten nur ein Ziel, eines der ungefähr 50 Party-Boote zu entern, mit denen es dann raus auf die vorgelagerten Inseln ging.


Unser letzter Übernachtungsplatz an der Küste, bevor wir dann einen Ausflug in die Bergwelt von Minas Gerais machen war Vila Histórica de Mambucaba.





Hallo Timo und Elke ich glaube wie weiter ihr nachSüden fährt, wie schöner die Gegnd. Und schöner dieStädte. herzlichen Dank für die schönenBilder und Berichtemacht weiter so,bleibt Gesund und viel Freude auf eurer Reise,heute sonntagi, ist es richtig sonnig u. Warm,um 11Uhr kommt Martin, u Rita dan gehen wi r Laufen u.auf den Lenzenbergeetwas Essen. Ich wünsche euch alles gute eure Mutter
Von meinem iPad gesendet
>
LikeLike
h
Von meinem iPad gesendet
>
LikeLike
I ,Timo,an derSerra do Mar entlang da ist es schön einladend Ihr habt doch immer wieder Glück, auf Parkplatzsuche. In der schönen Stadt, ihr habt schon vieles Schönes gesehen laut derschönen Bilder Berichte ‚ichdanke Reuch herzlich dafür, liebe Grüßeeure MutterundAgnes bei uns isst richtig Shmutteltwwettter in.kalt Von meinem iPad gesendet
>
LikeLike