06.04.2024 bis 16.04.2024
Endlich geht es los mit den endlosen Palmenstränden, so wie wir uns das in Brasilien immer vorgestellt haben. Ok, noch nicht ganz, noch sind wir in Espirito Santo und nicht in Bahia, aber der Praia dos Coqueiros bei Coqueiral kommt unserer Vorstellung doch schon sehr nahe.




So haben wir mal zwei Relax-Tage eingelegt bevor es weiter Richtung Norden ging.



Der Weg direkt an der Küste entlang war wegen dem Fluss Rio Doce und fehlender Brücke bzw. Fähre nicht möglich, so mussten wir ein langes Stück die BR-101 fahren bis wir bei Conceicao de Barra wieder aufs Meer getroffen sind.

Gerade als wir uns vom Parkplatz unter das Sonntags-Nachmittags-Treiben mischen wollten, wurden wir auf Deutsch gefragt, warum wir uns hierher verirrt hätten 🤔. Die Frage stellen wir natürlich zurück und erfuhren, dass der junge Mann zur Arbeit nach Brasilien gekommen ist und dort seine Frau kennengelernt hat und jetzt in Conceicao de Barra lebt.

Conceicao de Barra war auch nicht unser eigentliches Ziel, sondern Itaúnas, ein kleiner, bei Backpackern beliebter Ferienort an einer 30 m hohen Sanddüne, die als Staatspark unter Naturschutz gestellt wurde.









Von Itaúnas mussten wir, mangels direkter Küstenstraße wieder zurück auf die BR-101 um dann bei Alcobaça wieder ans Meer zu fahren.


Nach kurzem Badestopp ging es auf der Küstennahen BA-001 weiter bis Prado.


Von Prado bis zum Ort mit dem unaussprechlichen Namen Cumuruxatiba war dann nur noch Piste. Kurz nach Prado haben wir am Paria do Farol unsere Frühstückspause eingelegt. Eigentlich war die Zufahrt höhenbegrenzt, aber zwischen den Begrenzungen konnten wir uns durchmogeln.



Da es noch früh am Tag war sind wir dann oberhalb der Steilküste weiter gefahren, immer wieder mit schönem Ausblick.

Dabei haben wir ein paar Paragleitern zugeschaut die sozusagen an der Steilküste entlang „gesurft“ sind. Und plötzlich fuhr ein Geländewagen auf uns zu, wir dachten schon, ohje, das ist bestimmt der Besitzer des Grundstücks auf dem wir geparkt hatten, aber nein, dass war ein argentinischer Gleitschirmflieger der unser Auto von oben gesehen hatte und sich das jetzt mal genauer anschauen wollte 😂. Die Verständigung klappte prima, denn der Argentinier hatte länger in der Schweiz gelebt und sprach perfekt Deutsch.

Cumuruxatiba hatten wir uns als kleines Fischerdorf vorgestellt, da ja wie vorher beschrieben nur eine holprige Piste dorthin führte, aber nein, das ist ein richtiger Ferienort mit hunderten von exclusiven Posadas. Viele direkt am Meer entlang errichtet, für ein kleines Wohnmobil wie unseres gab es keinen Zugang oder Parkplatz am Strand. Uns erinnerte das ein bisschen an die Hotelmeile am Tulum-Beach/Mexico.

Gleich nach der Ortseinfahrt wurde ein Fluss aufgestaut und zum herrlichen Swimmingpool ausgebaut.


Nachdem wir dann auf der Suche nach Meer-Zugang in einer schmalen Seitenstraße endeten, empfahl eine freundliche Anwohnerin, in perfektem Englisch, uns die Alternative an der Steilküste zum Praia do Moreira.





Bis Porto Seguro wird die Küste auch Costa do Descobrimento (Küste der Entdeckung) genannt, weil 1500 rum die ersten Portugiesen hier Brasilien entdeckt haben.

Einige wenige Gebäude aus der Entdeckerzeit sind im historischen Zentrum von Porto Seguro noch vorhanden.


Vom Jesuitenkloster ist nicht mehr viel zu sehen, aber der original Markstein 😉, der von Gonçalo Coelho und seiner Expedition 1503 errichtet wurde, steht da wie eine eins.


Porto Seguro hat aber nicht nur historisches zu bieten sondern ist auch eine bekannte Touristenhochburg im Bundesstaat Bahia mit endlosen Sandstränden die sich nördlich anschließen.

Wir haben uns das treiben im Schatten einer Palme angeschaut um am Abend fit für die Passarela do Álcool, frei Übersetzt, die Alkoholmeile zu sein. Der Name ist Programm, da die ganze Promenade mit kleinen Cocktailständen besetzt ist.




Nach Porto Seguro sind wir dann wieder zurück auf die BR-101 gefahren, um dann ca. 200 km später wieder ans Meer, an die Costa do Cacau (Kakaoküste) abzubiegen.


Unser erste Stop an der Kakao-Küste war bei Acuípe am schönen Praia de Lençóis. Hier gab es für uns den perfekten Stellplatz. So schön, dass wir eigentlich gar nicht weiter fahren wollten 😉.






Weiter an der Kakaoküste entlang sind wir dann ins Surfer-Paradies Itacaré gekommen.

Itacaré liegt am Fuße eines mit Regenwald bedeckten Höhenzugs. Es gibt hier viele kleinere Strände und außer dem stadtnahen Strand Praia da Concha kann man nicht direkt vor dem Strand parken, sondern muss sich die Strände Resende, Tiririca oder Costa über kleine Pfade erwandern.
Da auf der Zufahrtsstraße zu den letztgenannten Stränden schon ein paar WoMos standen, haben wir uns dazu gesellt. Von dort konnten wir auch ins Zentrum spazieren.



Leider hat es der Wettergott hier nicht so gut mit uns gemeint, denn es regnete (fast) ununterbrochen, so nutzten wir die Zeit mit administrativen Dingen.







Jetzt wäre es weiter nach Salvador gegangen, aber die Wetterprognose sah da auch nach Regen aus und so entschieden wir uns für einen „kleinen“ Abstecher ins Landesinnere. Dazu mehr im nächsten Blog.
A
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Timo Elke hallo IhrLieben. Endlich will ich euch die schönen Bilder danken ,das alles ist im Paradies .die schönen Palmen ,Sandstrände, was Ihr alles erlebt undBegegnungen macht ist das nicht toll ichhic Sage alles super. Und wünsche Euch weiterhin allegretto mit viel Freude, bleibt Gesund eureMutter mir geht es soweit. Gut
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